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Spielberichte Saison 2012 |
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Böses Erwachen in Grenchen Die zweite schwache Vorstellung innert Wochenfrist war zu viel. Die Thaler verlieren in Grenchen trotz Feldüberlegenheit und Chancenplus mit 4-5. Obwohl man läuferisch das bessere Team gewesen wäre passte man sich dem Gegner an. Zudem war man vor dem gegnerischen Kasten nur ein laues Lüftchen, gespritzt mit einer Portion Arroganz führt dies zwangsläufig ins Verderben und bestätigt die These, dass die Anzeigetafel am Schluss immer Recht hat. Stets hatte man in den letzten Jahren Schwierigkeiten in der Uhrenstadt den Tritt zu finden. Deshalb verlangte Coach Rippstein von seinem Team, dass es von Beginn weg das Spieldiktat übernimmt und dem Spiel den Stempel aufdrückt. Dies gelang zu Beginn eigentlich nicht so schlecht, man agierte jedoch viel zu kompliziert und ungenau und kam nur selten zu gefährlichen Abschlüssen. Das Spiel fand zwar fast ausschliesslich in der Grenchner Platzhälfte statt, mehr als ein Tor durch Gautschi schaute jedoch nicht heraus. Viel zu wenig wenn man bedenkt, dass man die Schüsse der Uhrenstädter an einer Hand abzählen konnte. Aber einer dieser wenigen Abschlüsse fand den Weg ins Thaler Gehäuse und so stand es nach 20 Minuten erstaunlicherweise und viel zu knapp 1-1. Kaum hatte das Spiel wieder begonnen, sah man sich sogar in Rückstand. Nun wurden die Gastgeber stärker und trauten sich einiges mehr zu. So verlief das Spiel im Mittelabschnitt sehr ausgeglichen. Statt geradlinig auf das gegnerische Tor loszuziehen versuchte man sich immer wieder in Bandenkämpfen in den Ecken. Nun hatten die Gastgeber die Katzen genau dort wo sie sie haben wollten: weg vom Slot in der ungefährlichen Zone. Hinzu kamen nun noch defensive Unzulänglichkeiten. Eine solche führte zum 3-1 welches gleichzeitig dem Resultat nach 40 Minuten entsprach. Wer im Schlussdrittel ein Aufbäumen erwartete wartete vorerst vergebens. Nun machten sich auch noch die Unparteiischen, welche in den ersten 40 Minuten eine unauffällige Darbietung an den Tag legten, bemerkbar. Sie verteilten auf beiden Seiten willkürliche Strafen und liessen jegliche Linie vermissen. Das Überzahlspiel der Thaler war zwar schwach, aber die beiden doppelten Überzahlsituationen konnte man dann doch ausnützen und innert kurzer Zeit ausgleichen. Nur kurz darauf musste man wieder einem Rückstand nachrennen. Kamber, wieder in Überzahl, konnte mit einem schönen Hocheckschuss in der 53. Minute aber erneut ausgleichen. Die Entscheidung fiel dann rund 3 Minuten vor Schluss und war bezeichnend für die heutige Vorstellung. Die Thaler befanden sich nach einer Kompensationsstrafe in Unterzahl, hatten eine gute Gelegenheit, verwerteten diese nicht und wurden im Gegenzug ausgekontert. So sicherte sich das Heimteam nicht unverdient die Punkte. Nicht weil sie besser waren, aber um einiges geradliniger und effizienter. Ein Tag zum Vergessen, welcher nahtlos die Trainingsleistungen der letzten Wochen wiederspiegelt.
IHC Grenchen – IHC Wild Cats Welschenrohr 5-4 (1-1)(2-0)(2-3)
Hockeyplatz Grenchen – 25 Zuschauer SR: Jobin, Tschannen
Tore: 12. Gautschi 0-1, 17. Olivier Appoloni (Dominic Appoloni) 1-1, 21. Schwab (Sander) 2-1, 32. Schwab (Dominic Appoloni) 3-1, 45. Rothenbühler (Uebelhart, Ausschlüsse Olivier Appoloni, Schärer) 3-2, 47. Gautschi (Kamber, Ausschlüsse Schärer, Grolimund) 3-3, 50. Olivier Appoloni (Probst, Strafe gegen Rothenbühler angezeigt) 4-3, 53. Kamber (Rippstein, Ausschluss Grolimund) 4-4, 57. Grolimund (Kern, Ausschluss Uebelhart) 5-4
Strafen: Grenchen 8x2, Wild Cats 4x2
Grenchen: Kern (Ersatz Lipp), Erb, Dominic Appoloni, Olivier Appoloni, Grolimund, Probst, Schwab, Sander, Zanon, Schärer
Welschenrohr: Fink, Rippstein, Kamber, Silvan Dummermuth, Adrian Dummermuth, Schmid, Rothenbühler, Uebelhart, Gautschi
Bemerkungen: Wild Cats ohne Götschi und Gerber. Welschenrohr von 59.12 bis 60.00 ohne Torhüter |
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Mit einem blauen Auge davongekommen Die Wild Cats kehren nach der Niederlage gegen die Seelanders dank einem mühsam erkämpften 10-7 Sieg gegen die vermeintlich zweite Garnitur der Bienne Skater 90 auf die Siegesstrasse zurück. Nach einem souveränen Startabschnitt bauten die heute fehlerhaften Thaler stetig ab und konnten die Punkte nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Gäste nur dank einem Kraftakt in den letzten 10 Minuten und viel Dusel ins Trockene bringen. Die Thaler waren bereits vor dem Spiel gewarnt, hatten die Gäste doch überraschenderweise die vermeintlich stärkere Garnitur desselben Vereins mit 8-6 besiegt. Es waren dann auch die Gäste aus dem Seeland, welche die Startphase dominierten, ohne jedoch gefährlich vor Fink aufzutauchen. Gleich mit der ersten Gelegenheit gingen aber dann die Platzherren in Führung. Silvan Dummermuth verlud den gegnerischen Schlussmann herrlich und schob zur Führung ein. Nur kurz darauf schloss Schmid eine schöne Kombination zum 2-0 ab. Nach 12 Minuten führten die äusserst effizienten Katzen schon etwas zu hoch mit 4-0. Gegen Ende des Drittels konnten aber auch die Gäste reüssieren. Nach dem 1-4 agierten die Thaler in Überzahl völlig desorientiert – der alleine vor Fink stehende Pahud konnte problemlos zum Pausenstand von 4-2 einschieben. Nur 29 Sekunden nach Wiederbeginn erzielten die Gäste sogar den Anschlusstreffer. Dann waren die Katzen aber wieder das bessere Team und konnten verdient auf 6-3 davonziehen. Das 6-4 beantwortete Silvan Dummermuth nur 32 Sekunden später mit dem 7-4. Dieses Resultat entsprach auch dem Resultat nach dem zweiten Abschnitt. Die zweite Linie, welche heute auf Gautschi verzichten musste zeigte eine sehr gute Partie während die erste Linie heute völlig glücklos agierte. Im Schlussabschnitt agierten die Thaler zu Beginn völlig verunsichert. Man war immer einen Schritt zu spät und glaubte, den Sieg bereits im Trockenen zu haben. Die Quittung waren drei Bieler Tore zum 7-7 Ausgleich. Danach nahm Captain Rippstein ein Time-Out und appellierte an den sonst so vorbildlichen Kampfgeist. Und seine Worte nützten. Zwar agierte man auch danach alles andere als souverän, vor allem die Probleme in der Rückwärtsbewegung bekam man weiterhin nicht in den Griff. Aber es ging trotzdem ein Ruck durch die Mannschaft. Bieli und Schmid brachten die Thaler mit präzisen Weitschüssen auf die Siegesstrasse. Zwar musste man zum Schluss noch eine Unterzahl überstehen, aber Rothenbühler beseitigte mit seinem Empty Netter in der Schlussminute die letzten Zweifel. So konnten die Wild Cats trotz viel Krampf doch noch einen Arbeitssieg feiern und die Punkte holen. Die Leistung war heute aber dürftig, der Kampfgeist jedoch bis auf einige Minute zu Beginn des Schlussdrittels einmal mehr vorbildlich.
IHC Wild Cats Welschenrohr – Bienne Skater 90IIb 10-7 (4-2)(3-2)(3-3)
Hockeyplatz Welschenrohr – 25 Zuschauer SR: Koch, Seiler
Tore: 3. Silvan Dummermuth (Adrian Dummermuth) 1-0, 4. Schmid (Uebelhart) 2-0, 10. Adrian Dummermuth (Rippstein) 3-0, 12. Adrian Dummermuth (Silvan Dummermuth) 4-0, 15. Pahud (Widmer) 4-1, 17. Pahud (Widmer, Ausschluss Peter!) 4-2, 21. Pahud 4-3, 23. Adrian Dummermuth 5-3, 26. Silvan Dummermuth (Ausschluss Baumgartner) 6-3, 33. Pahud (Buonanno) 6-4, 33. Silvan Dummermuth (Kamber) 7-4, 42. Huguelet 7-5, 46. Chopard 7-6, 47. Pahud (Leuenberger) 7-7, 50. Bieli 8-7, 54. Schmid (Uebelhart) 9-7, 60. Rothenbühler (ins leere Tor) 10-7
Strafen: Wild Cats 1x2, Bienne Skater 90 3x2
Wild Cats Welschenrohr: Fink, Rippstein, Kamber, Schmid, Bieli, Rothenbühler, Uebelhart, Adrian Dummermuth, Silvan Dummermuth,
Bienne Skater 90: Butzberger (ab 41. Häfliger), Pahud, Buonanno, Widmer, Leuenberger, Baumgartner, Huguelet, Peter, Schneider, Chopard
Bemerkungen: Wild Cats ohne Gautschi, Götschi und Gerber |
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An die Grenzen gestosen Im vierten Meisterschaftsspiel gehen die Thaler zum ersten Mal als Verlierer vom Platz. Die Leistung war zwar im Grossen und Ganzen ok, das reicht jedoch gegen einen solchen Gegner nicht um Punkte zu ergattern. Im Gegensatz zu den bisherigen Spielen fehlten heute der letzte Biss und die letzte Spritzigkeit. Zudem waren die gewichtigen Absenzen eine zu grosse Hypothek. Auch Schlussmann Fink zeigte eine sehr mässige Leistung und konnte seinem Team kaum helfen. So gesehen ist die Niederlage logisch, jedoch keineswegs tragisch. Noch nie konnte man die Seelanders in den vergangenen Jahren auswärts nur ansatzweise gefährden. Dies wollte man heute ändern. Die Hypothek war aufgrund der Abwesenheit von wichtigen Stammkräften jedoch bereits vor dem Spiel sehr gross. Um überhaupt zwei Linien aufstellen zu können half sogar der Ende letzter Saison zurückgetretene Bieli aus. Ohne jegliches Training zeigte er eine sehr gute Partie, hatte aber Pech, ihm gelangen zwar zwei Treffer – der Ball landete aber jeweils im falschen Tor. Die Thaler rissen zu Beginn das Spieldiktat an sich, sahen sich aber bei der allerersten Gelegenheit der Gastgeber bereits in Rückstand. Auch danach war man spielbestimmend. Der hochverdiente Ausgleich fiel jedoch erst in der 12. Minute. Danach blieb man zwar am Drücker, brauchte jedoch viel zu viele Chancen, zudem rettete auch der Bieler Schlussmann wiederholt spektakulär. Ganz anders die Gastgeber, sie agierten äusserst konsequent und verwerteten ihre Gelegenheiten eiskalt. Das Resultat nach dem Startabschnitt war brutal, trotz einer sehr guten Leistung lag man unglücklich mit 1-4 in Rückstand. Im Mittelabschnitt übernahmen die Bieler immer mehr das Spieldiktat. Weil sie im Gegensatz zu den Katzen ihre Gelegenheiten weiterhin souverän verwerteten und auch Schlussmann Fink keine Big Saves zeigte zogen sie schnell einmal bis auf 7-1 davon. Sie machten ganz einfach die kleinen Dinge besser und begingen weniger Fehler als die Thaler. Nach dem Mittelabschnitt stand es bereits vorentscheidend 8-3. Zu Beginn des Schlussabschnitts keimte kurz Hoffnung auf. Gautschi und Gerber verkürzten mit einem sehenswerten Doppelschlag innert 56 Sekunden auf 8-5. Weil man in den Folgeminuten jedoch wiederum drei teils sehr unglückliche Gegentreffer entgegennehmen musste war die Partie entschieden, die Katzen gaben zwar nie auf und kämpften bis zum Schluss, die Partie war jedoch gelaufen. Die Partie hat eindeutig gezeigt, dass man gegen die Top-Teams nur eine reelle Siegchance hat, wenn das komplette Kader vorhanden und die Fehlerquote tief ist. Zudem müssen auch der letzte Biss und das nötige Wettkampfglück vorhanden sein.
SHC Bienne Seelanders – IHC Wild Cats Welschenrohr 13-7 (4-1)(4-2)(5-4) Mettmoos – 53 Zuschauer SR: Sansonnens, Houlman
Tore: 3. Bourquin (Kollros) 1-0, 12. Adrian Dummermuth (Rippstein) 1-1, 13. Daniel Wagnon 2-1, 18. Anken (Bastien Clement) 3-1, 18. Anken (Gamboni) 4-1, 23. Lepetit (Haas) 5-1, 27. Lepetit (Antomil) 6-1, 33. Gamboni 7-1, 34. Silvan Dummermuth (Strafe gegen Biel angezeigt) 7-2, 35. Silvan Dummermuth (Rothenbühler) 7-3, 37. Daniel Wagnon (Haas) 8-3, 41. Gautschi (Ausschluss Bouquin) 8-4, 42. Gerber (Adrian Dummermuth) 8-5, 43. Bourquin (Kollros, Strafe gegen Welschenrohr angezeigt) 9-5, 45. Antomil (Haas, Ausschluss Rippstein) 10-5, 46. Bourquin (Bui) 11-5, 54. Rothenbühler (Silvan Dummermuth) 11-6, 55. Haas 12-6, 57. Haas 13-6, 59. Rothenbühler (Silvan Dummermuth) 13-7
Strafen: Seelanders 3x2 + 2x10 (Anken) plus Matchstrafe (Anken), Wild Cats 6x2
Bienne Seelanders: Pittet (Ersatz Bubois), Bui, Kollros, Anken, Bourquin, Bastien Clement, Valentin Clement, Gamboni, Haas, Lepetit, Daniel Wagnon, Nicolas Wagnon, Antomil
Wild Cats Welschenrohr: Fink, Rippstein, Schmid, Silvan Dummermuth, Adrian Dummermuth, Rothenbühler, Gautschi, Gerber, Bieli
Bemerkungen: Wild Cats ohne Kamber (Ferien), Uebelhart (verletzt), Götschi und Brunner |
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Erfolgreiches Heimdebüt Die Thaler gewinnen das erste Heimspiel dieser Saison ohne grössere Probleme hoch mit 17-2. Nach einem schwachen Auftritt im Startdrittel konnte man sich laufend steigern und gewann schlussendlich auch in dieser Höhe verdient. War es beim Saisonauftakt das Duo Gautschi/Adrian Dummermuth welches besonders zu gefallen wusste war es heute das andere Sturmduo Uebelhart/Rothenbühler welches insgesamt 16 Punkte erzielte. Wie bereits in den Vorjahren taten sich die Platzherren zu Beginn schwer. Man musste sogar einige heikle Momente in Unterzahl überstehen. Weil man das Tempo des Gegners annahm statt selber die Pace vorzugeben plätscherte das Spiel lange Zeit vor sich her. Man war zwar klar feldüberlegen, jedoch vor dem gegnerischen sowie dem eigenen Tor nicht konsequent. Trotzdem führte man nach dem Startabschnitt mit 3-1. Im Mittelabschnitt erhöhte man vor allem in den ersten zehn Minuten die Kadenz. Die Folge waren 5 zum Teil herrlich herausgespielte Treffer. Danach tat man wieder nicht mehr viel und es vielen bis zur zweiten Pause keine weiteren Tore. Der Schlussabschnitt war aus Sicht der Platzherren klar der Beste. Obwohl das Spiel längst entschieden war spielte man konsequent weiter. Der Gegner wehrte sich zwar nach Kräften, konnte aber nichts entgegensetzen. Die Folge waren viele Tore. Man brachte sogar das Kunststück fertig, in der gleichen Unterzahl zwei Shorthander zu erzielen. So brachte man die Punkte schlussendlich locker ins Trockene. Zwei Punkte, über die man sich sicher nichts einbilden darf. IHC Wild Cats Welschenrohr – SHC Wine Skaters Twann II 17-2 (3-1)(5-1)(9-0) Hockeyplatz Welschenrohr – 20 Zuschauer SR: Guelat, Rölli Tore: 13. Gautschi 1-0, 13. Uebelhart (Rothenbühler) 2-0, 18. Kopp 2-1, 19. Rothenbühler (Schmid) 3-1, 21. Rothenbühler (Uebelhart) 4-1, 25. Rothenbühler (Uebelhart) 5-1, 25. Uebelhart (Rothenbühler) 6-1, 27. Häni (Kopp) 6-2, 28. Gautschi 7-2, 30. Gautschi (Adrian Dummermuth) 8-2, 44. Uebelhart (Rothenbühler) 9-2, 49. Uebelhart 10-2, 50. Rippstein 11-2, 51. Uebelhart (Rothenbühler, Ausschluss Schmid!) 12-2, 52. Gautschi (Ausschluss Schmid!) 13-2, 55. Uebelhart 14-2, 55. Gautschi (Adrian Dummermuth) 15-2, 58. Kamber 16-2, 58. Uebelhart (Rothenbühler) 17-2 Strafen: Wild Cats 4x2, Twann keine Wild Cats Welschenrohr: Fink, Rippstein, Kamber, Schmid, Silvan Dummermuth, Adrian Dummermuth, Gerber, Rothenbühler, Uebelhart, Gautschi, Twann: Antenen, Scheidegger, Martinoia, Hadorn, Nyffenegger, Maselli, Kopp, Häni, Ruedi |
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Grandioser Saisonstart 15:5 und 8:2 lautete in den letzten beiden Jahren das jeweils klare Verdickt zu Gunsten der Bieler. Und auch heute sah es überhaupt nicht danach aus, als hätte man gegen den Qualisieger der letzten beiden Jahre etwas zu melden. 7:04 zeigte die Matchuhr an und es stand bereits 4-0 für die Gastgeber. Doch dann passierte Unglaubliches – man konnte nichts mehr verlieren, legte die ganze Nervosität ab und konnte die Punkte schlussendlich tatsächlich ins Thal entführen! In den letzten beiden Jahren musste man in Biel jeweils deftige Klatschen hinnehmen. Deshalb reiste man dieses Jahr mit dem Ziel nach Biel, einfach das Bestmögliche herauszuholen und sich nicht selber unter Druck setzen zu lassen. Dies gelang jedoch zu Beginn überhaupt nicht. Nach 7 Minuten und unglaublich vielen Fehlern lag man bereits schier hoffnungslos mit 0-4 in Rückstand. Man liess sich aber, anders als auch schon, überhaupt nicht aus der Ruhe bringen. Fortan checkte man sehr aggressiv vor und erstickte so den Spielaufbau der Gastgeber bereits im Keim. Gautschi gelang dank einer tollen Einzelleistung das 1-4. Obwohl man kurz darauf wieder ein ärgerliches Gegentor zum 1-5 in Kauf nehmen musste war man plötzlich das bessere Team. Die Folge des aufsässigen Spiels der Thaler waren Strafen auf Seiten der Bieler. Zwei davon konnte man ausnützen und bis zur ersten Pause auf zwei Tore herankommen. Man roch plötzlich Lunte. Im Mittelabschnitt verlief das Spiel ausgeglichen, es gab in einem allgemein tollen Spiel auf beiden Seiten gute Gelegenheiten. Lange Zeit fiel jedoch kein Tor. Erst in der 37. Minute gelang den Gastgebern das 6-3. Auch das brachte die Thaler aber nicht aus dem Konzept. Rippstein brachte die Katzen mit einem Schlenzer in Überzahl, der durch Freund und Feind hindurch den Weg ins Tor fand, wieder heran. Zwei Tore waren im Schlussabschnitt allemal aufzuholen. Und dieser Schlussabschnitt hatte es in sich. In der 46. Minute fackelte Dummermuth nicht lange und versenkte die Kugel zum Anschlusstreffer im Lattenkreuz. In der 50. Minute war es wiederum der heute überragende Gautschi, welcher mit einem „Buebetrickli“ zum erstmaligen Ausgleich einschob. Danach erhöhten die Gastgeber die Pace, es gab dadurch immer wieder Kontergelegenheiten für die Thaler. Die Bieler nahmen gegen die aufsässigen und leidenschaftlich kämpfenden Katzen aber weiterhin zu viele Strafen. Eine solche nützte wiederum Gautschi im Nachstochern mit dem vierten Überzahltreffer zur vielumjubelten Führung aus. Nun warf Biel alles nach vorne, sie kesselten die Welschenrohrer regelrecht ein, konnten aber keine der Ausgleichsgelegenheiten mehr nützen. So entführten die Wild Cats sensationell und völlig unerwartet die Punkte ins Thal. Bienne Skater 90 IIa – IHC Wild Cats Welschenrohr 6-7 (5-3)(1-1)(0-3) Sahligut – 51 Zuschauer SR: Dikk, Guelat Tore: 2. Hachen 1-0, 2. Buonanno (Busset) 2-0, 4. Zimmermann (Gumy) 3-0, 8. Zimmermann (Ascione) 4-0, 9. Gautschi 4-1, 10. Busset (Chalverat) 5-1, 15. Schmid (Silvan Dummermuth, Ausschluss Lambert) 5-2, 18. Gautschi (Ausschluss Buonanno) 5-3, 37. Metthez (Schütz) 6-3, 39. Rippstein (Ausschluss Buonanno) 6-4, 46. Adriann Dummermuth (Gautschi) 6-5, 50. Gautschi 6-6, 54. Gautschi (Ausschluss Metthez) 6-7 Strafen: Bienne Skater 90 8x2, 1x10 (Zimmermann), Wild Cats 2x2 Bienne Skater 90: Sallin (Ersatz Moser), Gumy, Heimberg, Kreuter, Chalverat, Ascione, Zimmermann, Schütz, Metthez, Lambert, Busset, Hachen, Buonanno Wild Cats Welschenrohr: Fink, Rippstein, Kamber, Gautschi, Rothenbühler, Adrian Dummermuth, Silvan Dummermuth, Schmid, Uebelhart Bemerkungen: 40:22: Rothenbühler verschiesst Penalty |